SecureDataService Dipl. Ing. (FH) Nicholas Vollmer
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News

PrivazyPlan® im November 2018

von: Nicholas Vollmer, (Kommentare: 0)

Unser Praxisleitfaden PrivazyPlan® wurde im November 2018 an 33 Stellen aktualisiert und erweitert. Der Umfang beträgt nun 455 Seiten. Die wichtigsten neuen Themen finden Sie hier:

http://www.privacy-regulation.eu/privazyplan/2018_november.htm

 

Interessieren Sie sich für solche Themen? Dann werfen Sie einen Blick auf unseren PrivazyPlan®; eine ausführliche Leseprobe wird Sie überzeugen. Die ca. 50 Pflichten der DS-GVO sind machbar!

© Das Urheberrecht dieser Meldung liegt bei Nicholas Vollmer. Sie dürfen diesen Text nicht unverändert übernehmen und bei umfangreichen Zitaten den Urheberrechts-Hinweis nicht entfernen.

Datenschutz in den Bundesländern

von: Nicholas Vollmer, (Kommentare: 0)

In Deutschland gibt es in jedem der 16 Bundesländer eine eigene Datenschutz-Aufsichtsbehörde.

Wir haben unter www.privazyplan.eu/bundeslaender.htm

alle Aufsichtsbehörden mit ihren Online-Meldeformularen und Kontaktdaten aufgeführt.

 

Interessieren Sie sich für solche Themen? Dann werfen Sie einen Blick auf unseren PrivazyPlan®; eine ausführliche Leseprobe wird Sie überzeugen. Die ca. 50 Pflichten der DS-GVO sind machbar!

© Das Urheberrecht dieser Meldung liegt bei Nicholas Vollmer. Sie dürfen diesen Text nicht unverändert übernehmen und bei umfangreichen Zitaten den Urheberrechts-Hinweis nicht entfernen.

Was bringt die DS-GVO?

von: Nicholas Vollmer, (Kommentare: 0)

Was bringt die DS-GVO den Menschen und den Unternehmen in Europa?

Die Frage ist nicht ganz leicht zu beantworten.

Anlässlich eines recht einseitigen Artikels "DSGVO: Das dümmste Gesetz" soll diese Fragestellung kurz objektiv untersucht werden. Quasi als Erwiderung auf polemische Beiträge im Internet.

Für Unternehmen:

  • In ganz Europa gilt seit dem 25.05.2018 der gleiche Datenschutz. Das ist wichtig für alle Unternehmen, die EU-weit tätig sind.
  • Die US-Software-Industrie unterliegt nun gemäß Artikel 3 (2) ganz unzweifelhaft dem europäischen Datenschutz. Das war früher nicht der Fall. Für europäische Software-Hersteller ist das wichtig, weil sie nun keinen Wettbewerbs-Nachteil mehr haben.
  • Die "gemeinsame Verantwortlichkeit" gemäß Artikel 26 kann einen wertvollen Beitrag liefern, wenn mehrere Unternehmen auf dem gleichen Datenbestand arbeiten (und dies legitimieren wollen).

Für betroffene Personen:

  • Das Informationsrecht zum Zeitpunkt der Datenerhebung gemäß Artikel 13 ist sehr nützlich.
  • Das Recht auf Datenkopie gemäß Artikel 15 ist in dieser Form neu und schafft ebenfalls Transparenz.
  • Die Pflicht zur Nachkorrektur bei Dritten gemäß Artikel 19 ist hilfreich, um Daten übergreifen aktuell zu halten.
  • Die strengeren Anforderungen zur Einwilligung gemäß Artikel 7 sind sicherlich nicht von Nachteil.
  • Außereuropäische Unternehmen brauchen gemäß Artikel 27 einen EU-Vertreter, wenn der Verantwortliche keine EU-Niederlassung hat. Das ist gut, wenn es um die Persönlichkeitsrechte geht.

Für Europa:

  • Im Lissaboner Vertrag von 2008 wollten die Staatschefs einen einheitlichen Datenschutz. Den haben sie bekommen. Keinesfalls ist die DS-GVO auf dem Ehrgeiz einzelner Politiker gewachsen.
  • Angesichts der US-Software-Giganten hat sich Europa zusammengerauft und tatsächlich einen Kompromiss durch Kommission, Parlament und Rat gebracht. Eine große europäische Leistung. Wir bräuchten mehr davon!

All die obigen Punkte sind natürlich nicht für Jedermann sofort spürbar. Und derzeit hat es den Anschein, dass sich die betroffenen Personen nicht sonderlich konkret für ihre Daten und ihre Rechte interessieren. Die Aufsichtsbehörden arbeiten derzeit bienenfleissig daran, dass Unternehmen und die betroffenen Personen bestmöglich unterstützt werden... doch eines Tages wird genügend Zeit vorhanden sein, um u.a. die US-Giganten konkret zu prüfen! Das wird spannend.

Ist die DS-GVO "dumm"? Nein, natürlich nicht. In vielen Staaten weltweit nimmt man sich ein Beispiel daran.

Haben einzelne Politiker von der DS-GVO profitiert? Schwer zu sagen. Jan Philipp Albrecht jedenfalls hat wohl ziemlich sicher einen nennenswertenTeil seines Nervenkostüms verloren, denn die Formulierung des DS-GVO-Wortlauts war anspruchsvoll und wurde von einer bis dahin kaum gekannten Lobby-Schlacht begleitet.

 

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Keine Aufweichung im Datenschutz

von: Nicholas Vollmer, (Kommentare: 0)

Am 05.09.2018 hat die Bundesregierung einen zweites Gesetz zur Anpassung des Datenschutzrechts an die DS-GVO beschlossen. Das über 500-seitige Dokument betrifft im Artikel 12 das Bundesdatenschutzgesetz. Wesentliche Änderungen für die Privatwirtschaft sind nicht erkennbar.

Parallel dazu sollte der Bundesrat am 19.10.2018 auf Initiative von Bayern und Baden-Württemberg die Benennungskriterien des Datenschutzbeauftragten aufweichen.

Dies fand in der gesamten Presse (fast) kein Echo. Allein der BvD hat darüber zeitnah berichtet.

Das dazugehörige Abstimmungs-Papier finden Sie hier.

Es ist erfreulich, dass die Bundesländer dem Vorschlag nicht gefolgt sind. Der betriebliche Datenschutzbeauftragte ist nämlich keine bürokratische Last, sondern eine wichtige Säule dafür, dass die EU Datenschutz-Grundverordnung und das BDSG ordnungsgemäß eingehalten werden.

 

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Website ohne Unterrichtung ist ein Wettbewerbsverstoß

von: Nicholas Vollmer, (Kommentare: 0)

Einmal mehr zeigt sich, dass das Datenschutzrecht auch eine Markt-Verhaltensregel darstellen kann.

Das Landgericht Würzburg hat am 13.09.2018 entschieden, dass eine Rechtsanwältin gegen das UWG verstößt (Az. 11 O 1741/18 UWG). Der Streitwert betrug 2.000 € und wegen der Dringlichkeit erfolgte keine mündliche Verhandlung.

Im Kern fehlten in einer Datenschutz-Unterrichtung jene Angaben, die durch den Artikel 13 DS-GVO gefordert sind.

Diese Forderung zur ausführlichen Information der betroffenen Personen gemäß Artikel 13 ist in der Pflicht [GVO_013] im Kapitel 2.1 unseres Praxisleitfadens PrivazyPlan® ausführlich beschrieben. Die Leseprobe beschreibt diese Pflicht ausführlich.

Die von uns (in unserer Funktion als externer Datenschutzbeauftragter) betreuten Unternehmen haben wir bereits ganz früh im Jahr 2018 darauf aufmerksam gemacht, dass diese Informationspflicht öffentlichkeitswirksam ist und demnach unbedingt erfüllt werden muss.

 

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